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Hermann Jacobi

“Als Energieberater weiß ich, dass die Stadtbahn viel energieeffizienter als der motorisierte Individualverkehr oder auch der Busverkehr ist. Das gilt auch, wenn der Energieverbrauch für den Bau mit eingerechnet wird und wir in 20 Jahren überwiegend mit Elektroautos unterwegs sind. Auch Elektro- oder irgendwann einmal auch Wasserstoffbusse haben einen deutlich größeren CO2-Fußabdruck, solange der Strom in tonnenschweren Batterien gespeichert und der Wasserstoff aus Erdgas erzeugt wird. Und das wird noch viele Jahre so sein. Leider können diese Busse auch wegen des deutlich höheren Leergewichts viel weniger Passagiere befördern. Da sie als Gelenkbus außerdem nicht die Tübinger Steilstrecken hochkommen, müssten deutlich mehr Busse angeschafft und eingesetzt werden.”

Frithjof Rittberger

Pfarrer: “Seit Jahrzehnten bin ich ohne Auto in Tübingen unterwegs und sehe die Stadtbahn für Tübingen als echten Fortschritt! Eine Stadtbahn bietet vielen Tübingerinnen und Tübingern überhaupt erst Chancengleichheit und Teilnahme am Verkehr! Eine Busfahrt ist für Menschen mit Gehstock, Rollator, Kinderwagen, Einkaufstaschen, Reisegepäck oder im Rollstuhl oft schwierig. Besonders, wenn der Bus voll ist, können sie entweder gar nicht mitfahren oder finden keinen geeigneten Platz, an dem sie in scharfen Kurven oder bei starkem Abbremsen gut geschützt sind. Die Stadtbahn bietet für den heutigen Bedarf endlich genügend Raum und Stellplatz mit Mitnahmegarantie, sie ist barrierefrei ohne aufwändige Hilfestellung und Fahrtverspätung erreichbar, sie fährt ruhiger und sie ermöglicht auch die Fahrradmitnahme für die Kombination längerer Fahrtstrecken. Sie lässt alle am Verkehr teilhaben – unabhängig vom Geldbeutel, vom Alter oder der körperlichen Beweglichkeit.”

Pauline-Sophie Dittmann

Studentin: “Ich sage „Ja zur Stadtbahn“, weil die Verkehrswende nur dann gelingt, wenn Verkehr vermieden bzw. vom Auto auf den ÖPNV verlagert wird. Die Regionalstadtbahn verbindet die umliegenden Städte mit dem Land ohne Umsteigen und sorgt so für eine möglichst barrierefreie und bequeme Fahrt. Als junge Frau, die kein Auto besitzt, möchte ich außerdem betonen, dass die Regionalstadtbahn den Alltag vieler Menschen erleichtern wird. Vor allem Frauen und ältere Menschen nutzen Verkehrsmittel des Umweltverbundes und würden von der Regionalstadtbahn profitieren.”

Familie Keierleber

Mit der Innenstadtstrecke ein lebenswertes Tübingen für uns und unsere Kinder erhalten

Sabine und Dr. David Greiner

Wir wohnen im Französischen Viertel im Winkel zwischen B27 und B28 und sehen täglich den sich durch diese Straßen ergießenden Pendlerverkehr morgens und abends. Oft ist ein eher ruhender (Stop-and-go) als ein fließender Verkehr; die Stadt erstickt fast daran und die Pendler sind unglücklich. Und wenn man morgens in der Schnarrenbergstraße die endlose Autoschlange betrachtet, die sich Richtung Kliniken, Uni Morgenstelle und Technologiepark Obere Viehweide bewegt, wird einem klar, dass diese Situation auf einen baldigen Kollaps hinausläuft. Eine zukunftsgewandte Verkehrplanung muss auf ein massentaugliches Verkehrsmittel zur Erreichung dieser ständig an Bedeutung zunehmenden Ziele setzen – die Regionalstadtbahn!

Willi Rudolf - Ja zur Stadtbahn

Ein Vorkämpfer für Inklusion

Willi Rudolf, der frühere Kreisbehindertenbeauftragte, Schrittmacher und Fachmann aus jahrzehntelanger eigener Erfahrung, weiß: „Die Zahl der alten und hochaltrigen Menschen nimmt immer weiter zu. Die meisten wollen möglichst lange in ihrer vertrauen Umgebung bleiben und nicht in eine Einrichtung für Ältere umziehen. Dafür braucht es die moderne und barrierefreie RegioStadtbahn.“

Sabine Schlager - Ja zur Stadtbahn

Rentnerin, mit Rad, Bus und Bahn unterwegs

Sabine Schlager, ehemalige Abgeordnete im Landtag von Baden-Württemberg und später Geschäftsführerin der kommunalpolitischen Vereinigung „Grüne und Alternative in den Räten“ beschäftigt sich mit neuer Mobilität und ÖPNV-Angeboten für jene, die gar kein Auto haben:
„Alle, die heute schon den öffentlichen Nahverkehr nutzen und auf ihn angewiesen sind, bekommen mit der TüTram ein attraktives zusätzliches Mobilitätsangebot. Und das ist ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt mit vielen Aspekten.“

Werner Kropf

„Täglich kommen ca. 35000 Einpendler nach Tübingen. Tendenz steigen und ohne Studenten gerechnet. Im Moment nutzen 75% von ihnen den PKW!
Allein diese Zahl legt nahe, daß irgendwelche „intelligenten“ Kleintransportgeräte ziemlich nutzlos sind zur Rush Hour.
Die meisten Arbeitsplätze befinden sich wie an einer Perlenkette entlang der geplanten Innenstadtstrecke. (…) Das sollte Grund genug sein, wie jede Großstadt ein schienengebundenes Massenverkehrsmittel dort zu etablieren, wo die Massen morgens hinfahren müssen.“

Stadtbahn Tübingen Innenstadtstrecke Regionalstadtbahn

Dr. Dirk Biskup

Geschäftsführer CeGaT GmbH:
“Der Standort auf der Oberen Viehweide ist aus vielen
Gründen super – aber verkehrstechnisch nicht wirklich ­optimal. Ich will, dass künftig viele Menschen ohne Auto zu uns kommen, deshalb setze ich auf die RegioStadtbahn!“

Stadtbahn Tübingen Innenstadtstrecke Regionalstadtbahn

Familie Ginzinger

“Ja zu Tübingen heißt für uns ja zur Stadtbahn!
Wir haben fünf Jahre lang in der oberrheinischen Tiefebene gelebt und es genossen, ohne Umsteigen von Rastatt bis in die Innenstadt von Karlsruhe zu fahren.”